Glossar von 4.0 relevanten Begriffen

A bis Z

technisches Bauteil/-gruppe das/die aktiv in den Fertigungsprozess eingreift

(deutsch: vergrößerte Realität) smart devices, die Fertigungsmitarbeiter mit zusätzlichen Informationen wie Schaltpläne, Baupläne, Video-Tutorials etc. versorgen.

Computer Aided Design, bedeutet computergestütztes Konstruieren von Bauteilen.

Computer Aided Manufacturing, erstellt und sendet in elektronischer Form CAD-Dateien für die CNC-Maschine und Anweisungen für den Bediener in den Fertigungsprozess als Bestandteil von CIM

Computer Integrated Manufacturing, bedeutet computergestützte Produktion/Fertigen von Beginn (Projektentwicklung) bis zum Ende (Produktauslieferung)

(deutsch: Wolke) die Cloud ist ein Speicherplatz im Internet, der auf verschiedene  Server aufgeteilt ist und deren Inhalt von berechtigten Smart Devices/PC gelesen bzw. bearbeitet werden kann

(deutsch: Rechnerwolke) Bereitstellung von IT-Strukturen wie Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware über das Internet.

Computer Numerical Control (deutsch: rechnergestützte numerische Steuerung), ein rechnergestütztes Verfahren, um Werkzeugmaschinen zu steuern

Cyber Physischer Systeme sind Objekte, Werkstücke, Geräte, Maschinen, Gebäude, Verkehrsmittel, aber auch Produktionsanlagen, Logistikkomponenten usw. Diese enthalten eingebettete Systeme, welche kommunikationsfähig (Internet/Netzwerk) sind

beschreibt einen Prozess, bei dem ein Geschäftszweig/Branche/Markt durch eine starke Innovation (z.B. Industrielle Revolution) komplett umstrukturiert beziehungsweise zerschlagen wird

Enterprise Resource Planning,  Ressourcen unterschiedlichster Fasson (Personal, Material, Betriebsmittel, IKT, IT, Kapital, etc.) werden mittels miteinander kommunizierender Software bedarfsgerecht gesteuert und geplant

Informations- und Kommunikationstechnologie, beschreibt das technologische Zusammenwachsen von Information mit Kommunikation (Internet, Mobilfunk, Social Media, EPR)

Künstliche Intelligenz ist ein Gebiet der Informationstechnik, das die Automatisierung von intelligenten und autonomen Prozessen bzw. Verhaltens anstrebt

kleine und mittlere Unternehmen

Innerhalb einer Lernfabrik 4.0 werden 4.0-Technologien entlang einer gesamten Wertschöpfungskette dargestellt/geschult.

Innerhalb einer Lerninsel 4.0 werden 4.0-Technologien innerhalb einer simulierten Wertschöpfungskette dargestellt/geschult.

Herstellung eines Unikats in der Serienproduktion

(Manufacturing Execution System)
Das Produktionsleitsystem auf der Betriebsleiterebene ermöglicht die Transparenz in Echtzeit in der Fertigung. Dadurch werden eventuelle Fehler und/oder Optimierungsbedarf aufgezeigt.

Numerical Controlsind Codes/Programme, die Steuerbefehle umsetzen. Diese liegen auf einem Datenträger bereit und werden in Arbeits- bzw. Bewegungsabläufe umsetzt.

technisches Bauteil zur Erfassung von definierten Zuständen, die diese in elektronische Signale umwandeln

elektronische Geräte, die kabellos durch verschiedene Protokolle und Sensoren/Aktoren mit anderen Geräten kommunizieren und bedingt interagieren können z.B. Tablets, Smartphones, Datenbrillen

Sind mehrere Betriebe durch IKT vernetzt, entsteht eine Smart Factory, in der alle für ein Smart Products (Kooperations-Produkt) relevanten Informationen der Wertschöpfungskette in Echtzeit zur Verfügung stehen.

Die Ware/Produkt/Werkstück, welches in Zusammenarbeit mit mehreren Betrieben Firmen realisiert wird, wird als Smart Produkt bezeichnet (siehe Smart Factory).

Speicherprogrammierbare Steuerung ist ein rechnergestütztes Verfahren, um Maschinen und Anlagen zu steuern.

Diese Teams arbeiten mittels Internet über regionale & nationale Grenzen sowie Zeitzonen hinweg zusammen.

oder auch Value Chain ist ein Konzept von Michael E. Porter, das er in seinem Buch „Competitive Advantage“ (1995) veröffentlichte: „Jedes Unternehmen ist eine Ansammlung von Tätigkeiten, durch die sein Produkt entworfen, hergestellt, vertrieben, ausgeliefert und unterstützt wird. All diese Tätigkeiten lassen sich in einer Wertkette darstellen.“